8. Nacht der Lichtkunst

Am 24. und 25. Oktober 2025 fand die 8. Nacht der Lichtkunst statt.

Die Nacht der Lichtkunst hat sich in der Hellweg-Region inzwischen fest etabliert und fand bereits zum achten Mal statt. Das Netzwerk HELLWEG – ein LICHTWEG im östlichen Ruhrgebiet präsentierte erneut ein vielseitiges Programm rund um das Thema Lichtkunst.

Neben den rund 50 bestehenden Lichtkunstwerken im öffentlichen Raum, die den Hellweg von Ahlen bis Fröndenberg sowie von Lippstadt bis Unna dauerhaft prägen, ergänzten temporäre Installationen und zahlreiche Veranstaltungen die 8. Nacht der Lichtkunst.

Bereits ab Anfang Oktober wurde der Film „Tracing Light – Die Magie des Lichts“ in mehreren Städten der Region gezeigt, darunter Ahlen, Fröndenberg, Hamm, Lünen, Soest und Unna. Der Film widmete sich in eindrucksvollen Bildern und Begegnungen der Faszination des Lichts als bedeutendem Naturphänomen.

Auch die zeitgenössische Kunst und ihre intensive Auseinandersetzung mit dem Medium Licht standen im Mittelpunkt. Die renommierten Künstler Mischa Kuball und Martin Pfeifle gewährten in Vorträgen und Künstlergesprächen spannende Einblicke in ihre Arbeiten und ihre künstlerischen Ansätze.

Darüber hinaus beschäftigte sich das Projekt mit dem Wandel der Region. Unter dem Titel „Lost places, hidden spaces“ entwickelten internationale Studierende des von Mischa Kuball geleiteten Seminars „urban stage“ der Kunsthochschule für Medien Köln temporäre Installationen für verschiedene beteiligte Orte. Im Fokus standen dabei Leerstände und verborgene Räume, die durch Lichtkunst neu erfahrbar gemacht wurden.

Die Begeisterung für das Medium Licht setzte sich auch in den vielfältigen Programmen der neun Netzwerkstädte fort. Insgesamt wurden acht fachkundig begleitete Lichtreisen durch die Region angeboten. Die Touren führten zu ausgewählten permanenten Lichtkunstwerken sowie zu den temporären Installationen der Studierenden und wurden jeweils durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ergänzt. Sechs der Lichtreisen machten zudem Station im Zentrum für Internationale Lichtkunst. Ergänzt wurde das Angebot durch eine spezielle Lichtreise für Familien.

Einen besonderen Abschluss bildete am 26.10. eine audiovisuelle Veranstaltung im Zentrum für Internationale Lichtkunst. Bei der Komposition „Visual bassic“ verschmolzen Musik und Lichtprojektionen zu kosmischen und mikroskopischen Bildwelten, begleitet von eindrucksvollen Klanglandschaften.

Die große Resonanz und das vielfältige Programm machten die 8. Nacht der Lichtkunst erneut zu einem besonderen kulturellen Erlebnis in der Hellweg-Region.

Ein besonderer Dank galt den Studierenden des Seminars „urban stage“ der Kunsthochschule für Medien Köln sowie den beteiligten Städten und Einrichtungen, die sich auf dieses außergewöhnliche Experiment eingelassen haben. Besonderer Dank wurde zudem Mischa Kuball ausgesprochen, der die Idee ermöglicht hat, sowie Helin Korkmaz, die die Projektkoordination mit großem Engagement begleitet hat.